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Elektromobilität heißt das Stichwort, unter dem zahlreiche Automobilhersteller in den letzten Jahren immer neuere und innovativere Konzepte von Elektro-Fahrzeugen auf den Markt bringen.
 
Das Portfolio dieser Automobile reicht dabei von Luxus-Limousinen mit Hybridantrieb über Omnibusse, die auf Basis einer Brennstoffzelle arbeiten, bis hin zu Autos, die ihre Energie ausschließlich aus der Steckdose beziehen. 
 
Ein Problem, mit dem die Autobauer bei der Entwicklung und der Herstellung von Elektroautos zu kämpfen haben, ist die Reichweite der Fahrzeuge. Entfernungen von rund 100 Kilometer können heute nahezu von allen auf dem Markt befindlichen Modellen locker bewältigt werden, was sie vor allem für den Stadtverkehr interessant macht. Kommen dann noch schnell ladende Lithium-Ionen-Akkus hinzu, kann auch das „Auftanken“ in weniger als 30 Minuten erledigt werden. So bestückt, lädt beispielsweise der Nissan Leaf, der in 2010 erstmals angeboten wurde, seine Akkus binnen einer halben Stunde wieder zu 80 Prozent auf und verfügt dabei noch über eine Reichweite von 175 Kilometer.
 
Doch leider ist das noch nicht für alle Elektro-Autos die Regel, meist dauert das Laden etwas länger. Immerhin wurde der japanische Automobilkonzern von der New York Times für diese technische Innovation in die Liste der 50 besten Erfindungen des Jahres 2009 aufgenommen. Das große Plus der elektrogetriebenen Fahrzeuge ist ihr enormer Umweltvorteil im Vergleich zum Verbrennungsmotor. So findet kein Ausstoß des Klimakillers CO2 statt. Aus diesem Grunde hat sich auch die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, dass bis 2020 eine Millionen Elektroautos die deutschen Straßen befahren sollen. Die britische Regierung plant ebenfalls aus Umweltgründen für den Taxiverkehr in London nur noch Elektro-Fahrzeuge zum Einsatz kommen zu lassen.
 
In Deutschland wird dem Elektroauto vor allem als Kleinwagen eine große Zukunft vorausgesagt.  Die Forscher der Universität in Aachen haben in diesem Zusammenhang nun sogar ein Modell vorgestellt, das im Design etwas an den Mini erinnert, und das preislich in einem Segment von etwa 5.000 Euro liegen soll. Streetscooter GmbH heißt die neu gegründete Firma, zu deren Gesellschaftern mittlerweile neun namenhafte Unternehmen der Automobilbranche zählen. Den günstigen Angebotspreis begründen die Wissenschaftler unter anderem damit, dass sie die Montagestationen von üblicherweise 100 auf 20 reduziert hätten. Gleichzeitig kann das neue Elektroauto mit bis zu drei Akkus bestückt werden, die allerdings pro Stück zu einem Preis von etwa 150 Euro im Monat zusätzlich zu leasen sind. Der Vorteil ist hier, dass im Gegenzug keine Kosten für Wartung oder neue Akkus entstehen.