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Der Verkauf von Elektroautos verläuft (drücken wir es einmal nett aus), ein wenig holprig. Wir erinnern uns: Irgendwann einmal war es ein erklärtes Ziel gewesen, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein sollen. Bundeskanzlerin Merkel bestätigte dieses Vorhaben zum Beispiel auf der Konferenz "Nationale Plattform Elektromobilität" auch 2013.

Zu geringe Reichweite, fehlende Infrastruktur und zu hohe Anschaffungskosten, das sind drei Argumente, die Verbraucher vom Kauf eines Elektroautos abhalten. 

Welche Anreize gegenüber dem Kauf herkömmlicher Autos gibt es neben der höheren Umweltfreundlichkeit und den geringeren Unterhaltskosten für das elektromobile Fahren? Darüber machen sich viele Menschen Gedanken, auch Verkehrsminister Alexander Dobrindt. Von ihm kam jetzt ein Vorschlag, der nicht auf viel Gegenliebe gestoßen ist:
Elektroautos sollen Busspuren nutzen dürfen. Die Verkehrsunternehmen von München und Berlin zum Beispiel lehnen diese Pläne völlig ab, denn Busspuren wurden dafür geschaffen, um den öffentlichen Nahverkehr zu beschleunigen und die "Öffis" gegenüber dem Individualverkehr attraktiver zu machen. Nicht um die dafür geschaffenen Spuren zu blockieren, ist die Argumentation dagegen.

Übrigens: im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der neu zugelassenen Elektrofahrzeugen gegenüber dem Vorjahr verdoppelt! Die Zahl der Neuzulassungen betrug 6.050, damit waren es insgesamt rund 13.000 Elektroautos, die derzeit  in Deutschland unterwegs sind. 
Für das erste Halbjahr 2014 zum Beispiel meldet das Kraftfahrtbundesamt, dass die Neuzulassungen von Elektroautos 0,3 Prozent der gesamten Neuzulassungen betragen haben. Aber: Sie hatten mit + 75,3 Prozent den größten Zuwachs zu verzeichnen……..