Der ADAC weist darauf hin, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, den geplanten Autokauf in die Tat umzusetzen. Gerade wegen der Finanzkrise. Warum? Das erfahren Sie hier:

  1. Autohändler haben zwar immer noch Listenpreise zu stehen, versuchen Sie dennoch Ihr Glück beim Verhandeln. Hohe Rabatte auf Tageszulassungen oder Vorführfahrzeuge erwarten sie. Oder setzen Sie auf Sonderaktionen der Händler. Opel beispielsweise winkt mit dem Angebot, beim Autokauf nur die Hälfte zu bezahlen und den Rest erst ein Jahr später. Chevrolet und Subaru verschenken beim Neukauf eine Autogasanlage dazu. Peugeot Händler drücken dem Käufer eine Barsumme in Höhe von 1.200 Euro in die Hand. Ford übernimmt die Wartungskosten für die kommenden 4 Jahre.
  2. Attraktive Finanzierungen überzeugen diejenigen, die momentan Schwierigkeiten mit der Liquidität haben. Die Zinsen sind im Moment so gering, dass sie gegen Null gehen. Manche Autohändler verlangen dazu noch nicht einmal eine Anzahlung. Fiat geht sogar so weit, dass die erste Rate erst 12 Monate nach Kaufvertragsbeginn gezahlt werden muss.
  3. Wer sein altes Modell in Zahlung geben möchte, kann dabei auch ein wenig Punkten. Jedoch sollte man gut nachrechnen. Hier muss man abwägen ob der zu erwartende Rabatt des Verkäufers, den Gewinn ausgleicht, den man eventuell durch einen Privatverkauf erzielen würde. Hohe Chancen hat man hingegen, wenn es ein altes, kaputtes Modell ist, dass man auf privatem Wege nicht oder nur sehr schwer veräußern könnte.
  4. Auch der Staat hiflt kräftig mit. Wer bis zum 30.06.2009 ein Neufahrzeug erwibt, das der Abgasnorm Euro 5 oder Euro 6 entspricht, werden ihm 2 Jahre lang die Steuer erlassen. Wer ein Fahrzeug mit Abgasnorm Euro 4 erwirbt, dem wird immer noch ein Jahr die Steuer erlassen. Der ADAC weist die Bundesregierung ausdrücklich darauf hin, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird und Nachbesserungen angestrebt werden müssen. Beispiel:
    • Suzuki Alto 1.0 mit Euro 5: Steuerersparnis = 134 Euro
    • Opel Insignia 1.8  Euro 5: Steuerersparnis = 242 Euro
    • BMW 330d mit Euro 6: Steuerersparnis = 926 Euro
    1. Der ADAC erwartet, die Berechnung der KFZ-Steuer möglichst rasch auf den eigentlichen CO2 Ausstoss umzustellen.
    2. Dann wären verbrauchsarme und umweltfreundliche Fahrzeuge tatsächlich besser gestellt.
  5. Die Autos werden immer besser. Zumindestens die Auswahl. Hat man vor 10 Jahren noch bei einer Automarke zwischen 3 Modellen wählen können, so sind es derzeit um die 20. Dann liegen für die meisten Modelle umfangreiche Testergebnisse vor. Wer sich vorher informieren möchte, ist derzeit bestens bedient.
  6. Immer mehr Fahrzeuge liegen unter der 10.000 Euro Grenze. Doch Vorsicht ist geboten beim Sicherheitsaspekt. Immer vorher prüfen, was sie für Ihre 10.000 Euro bekommen. Wert sollten Sie vor allem auf das ESP (Anti-Schleuder-System) legen, auch wenn Sie hierfür mit einem Aufpreis rechnen müssen. Beim Opel Agila kostet es um die 360 Euro.
  7. Kostenfalle Unterhaltungskosten. Wer sich auf Grund der günstigen Lage sein Wunschauto leisten kann, sollte vorher unbedingt alle Folgekosten unter die Lupe nehmen. Was nützt es, wenn der Wagen zwar gekauft aber nicht unterhalten werden kann. Auf der ADAC Homepage gibt es einen Kostenrechner, der sie vor solcher Gefahr schützt.
  8. Die Fahrzeuge heute sind sicher wie nie zuvor. Viele neue Sicherheitssysteme sind installiert (ESP, ABS, immer mehr Airbags….), die es früher noch nicht gab.
  9. Die Fahrzeuge von heute sind umweltfreundlicher. Ein PKW mit Abgasnorm 2 bläst doppelt so viel "Schmutz" in die Umwelt wie ein PKW mit Abgasnorm Euro 4.
  10. Aktuelle Fahrzeuge haben weniger Pannen als ältere. Die Wahrscheinichkeit mit einem 8 Jahre alten Fahrzeug liegen zu bleiben ist 8x höher als mit einem Neuwagen.