Am Donnerstagabend stürzte gegen 21.20 Uhr ein Kampfflugzeug der Bundeswehr in Rheinland-Pfalz aus unbekannter Ursache ab, die beiden Piloten konnten sich mit dem Schleudersitz zum Glück retten. Sie sind Meldungen zufolge nur leicht verletzt worden

Nahe der Absturzstelle zwischen den Autobahn-Anschlussstellen Laubach und Kaisersesch ist jeweils ein Fahrstreifen der A 48 am Morgen danach immer noch wegen eventuell umher liegender Trümmerteile, Ästen, Erde  etc noch gesperrt. Der normale Verkehr soll aber dadurch kaum beeinträchtigt sein, zahlreiche Hilfskräfte sind im Einsatz. Nach dem Aufprall des Tornados ca. 1 Kilometer neben der Autobahn war zunächst eine Vollsperrung vorgenommen worden.

Die Maschine soll sich auf einem Übungsflug befunden haben, der Flugschreiber kann Aufschluss über die Unglücksursache geben. Ein weiterer Glücksfall des Absturzes ist weiterhin, dass er über unbewohnten und unbebautem Gebiet in der Eifel stattfand und nach bisherigen Erkenntnissen niemand weiter zu schaden kam.Die Absturzstelle ist weiträumig abgesperrt und wird noch untersucht.

Ein Tornado ist immerhin ca. 17 m lang und hat ein Leergewicht von über 14.000 kg, das maximale Startgewicht liegt bei rund 28.000 kg. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2.337 Stundenkilometer können diese Kampfflugzeuge in einer Höhe von über 10.000 km durch den Himmel rasen. Seit Einführung der Flugzeuge bei der Bundeswehr sind bereits 45 Maschinen abgestürzt.