Der GTÜ legt seinen Mängelreport für das 1. Halbjahr 2012 vor. Zuerst die gute Nachricht:

Die Anzahl der PKW´s die mit Mängeln vorgestellt wurden, ist etwas zurück gegangen und rund die Hälfte der Autos kam ohne erkennbar Mängel durch die HU. Es wird vermutet, dass das daran liegt, dass die Autofahrer wieder "werkstattfreudiger" geworden sind, d.h. Wartung, Service und Inspektion werden deutlich mehr in Anspruch genommen, als noch vor vor zwei Jahren.

Leider gibt es aber auch schlechte Nachrichten:

Von den rund 43 Millionen in Deutschland zugelassenen PKW´s fahren neun Millionen mit Bremsmängeln, was eine erschreckend hohe Zahl ist.

Fast zwingend logisch: Je älter die Autos, desto höher die Mängelquote.  So waren zum Beispiel ca. 69 Prozent der über neun Jahre alten Autos mit zum Teil erheblichen Mängeln auf den Straßen. (Zum Vergleich: Bei bis zu drei Jahre alten Fahrzeugen wurden Mängel bei rund 14 Prozent der Autos gefunden.)

Als roter Faden durch alle Altersklassen ziehen sich aber mit fast 25 Prozent Beanstandungen bzw. Probleme an der Beleuchtung und Elektrik.

Man sollte nie vergessen, dass man mit Mängeln nicht nur sich, sondern auch andere gefährdet und optimaler Weise regelmäßig einen Fachmann auf des Deutschen liebstes Kind – das Auto – schauen lassen. Immerhin fuhren im Jahr 2011 rund 44 Prozent der Autofahrer zur Wartung in die Werkstätten, während es im Jahr davor nur 39 Prozent waren. In diesem Jahr wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet.

Quelle GTÜ