Di. Nov 30th, 2021

Über 41.000 Autos verschwinden in Deutschland oftmals auf Nimmerwiedersehen und diese Diebstähle verursachen Kosten von bis zu 500 Millionen Euro. Das Portal geld.de hat einen Vergleich  für die Diebstahlsdelikte nach Städten und Bundesländern unternommen und auch die ermittelten Tatverdächtigen in Relation gesetzt.

Hierbei kam zutage, dass fast die Hälfte aller Diebstähle in 121 bundesdeutschen Städten stattfindet. An der Spitze rangieren Frankfurt/Oder und Görlitz, also grenznahe Städte, die es aufgrund der Lage möglich machen, dass der gestohlene PKW umgehend nach Osteuropa "verschwindet". Auf dem dritten Platz des Rankings finden wir die Bundeshauptstadt Berlin – hier wurden unglaubliche 7.340 Autos im letzten Jahr geklaut. Auf Platz 4 und 5 sind Potsdam und Rostock. Auch die nächsten vier Plätze werden von Städten aus dem Osten der Republik in  Anspruch genommen,

Auf Platz 11 wird Hamburg gelistet mit nur 294 Autodiebstählen je 100.000 zugelassene Fahrzeuge  in 2011.

Bei diesem Ranking wurde übrigens die Zahl der gemeldeten Fahrzeuge in Relation zu den angezeigten Diebstählen gesetzt.

Vergleicht man die absoluten Autodiebstähle, dann sind Berlin und Hamburg Spitzenreiter, während man in Bayern und Baden-Württemberg mehr auf der sicheren Seite ist. In Esslingen und Balingen zum Beispiel wurden nur 17 gestohlene Fahrzeuge je 100.000 zugelassene Fahrzeuge gemeldet. Im Jahr! 71 Städte wurden von geld.de als sicher klassifiziert und die Hälfte davon liegt im Süden Deutschlands.

Ein Drittel der ermittelten Tatverdächtigen wird als "nichtdeutsch" eingestuft, der Bundesdurchschnitt der aufgeklärten Taten liegt bei 32,2 Prozent. Wobei es immense Abweichungen von den Durchschnittszahlen gibt: In Hamburg galten nur 8,3 % der Diebstähle als aufgeklärt, in Tübingen konnten die Ermittler einen Erfolg von 85,7 % verzeichnen.

Quelle: geld.de

 

Von Schumi

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