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Wie fast alles im Leben, so haben auch Hybrid- und Elektro-Autos ihre Schattenseiten.

Hybrid stammt übrigens aus dem lateinischen und bedeutet "von zweierlei Herkunft". Umgesetzt auf Autos heißt dass, das verschiedene Antriebsarten kombiniert werden, wie zum Beispiel der herkömmliche Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor. Beide sind jedoch unabhängig von einander zu betreiben und umschaltbar. Beim Elektromotor ist während des Betriebes kaum ein Fahrgeräusch zu hören.

Noch ist die Zahl der zugelassenen Autos in Deutschland im Verhältnis zu den Gesamtzulassungen verschwindend gering, jedoch wird für die Erhaltung und zum Schutz der Umwelt diese Form als unabdingbar angesehen.

Leider hat sich jetzt bei einer von der NHTSA (Verkehrssicherheitsbehörde der USA) durchgeführten Studie heraus gestellt, dass Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern mit Hybrid-Autos höher sind, als die mit anderen Fahrzeugen. Besonders gefährlich sind Park- und Anfahrsituationen. Ursache ist, dass sich besonders nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer nicht nur visuell, sondern auch akustisch orientieren. Das Anlassen eines Autos oder das Fahrgeräusch an sich signalisiert schon unbewusst Gefahr.

Mit selbst ist es schon passiert, dass ich beim Überqueren der Straße ein Elektroauto fast nicht bemerkt hatte und sehr erschrocken war, als es nahezu lautlos an mit vorbei huschte. Wie viel schwieriger müssen solche Situationen für Kinder, ältere Menschen und Sehbehinderte sein? Verbraucherverbände und Blindenorganisationen haben bereits Bedenken in dieser Richtung angemeldet.

Verschiedene Hersteller arbeiten an der Lösung des Problems. Denkbar ist die Installation eines Sound-Systems wie beim Elektro-Sportwagen Tesla Roadster aus Kalifornien, das auf verschiedene Signale, wie z.B. den Sound eines röhrenden Sportwagens eingestellt werden kann.