Mo. Okt 25th, 2021

Geht es nach den Plänen der CDU könnte es unter bestimmten Auflagen künftig möglich sein, bereits mit 16 Jahren den Führerschein zu machen. Hintergrund der Idee ist wohl, dass es für junge Leute gerade auf dem Land oftmals schwierig ist, ihre Schulen oder Lehrstätten zu erreichen. Denn öffentliche Verkehrsmittel sind oft nicht ausreichend vorhanden und begleitendes Fahren ab 17 Jahren sei nicht ausreichend. Gleichzeitig soll mit dem Führerschein ab 16 Jahren auch dem Wegzug aus ländlichen Gebieten entgegen gewirkt werden.

Gemeldet wird weiterhin, dass dieser Führerschein logischerweise nur mit Zustimmung der Eltern abgelegt werden dürfe und auf eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h gedeckelt würde.

Verkehrsminister Peter Ramsauer bezeichnete diese Idee schlicht und ergreifend als "Unfug", auch von anderen Seiten ist wenig Begeisterung für diesen Vorschlag zu finden.

Nach Unfallstatistiken wird ein Viertel der Verkehrsunfälle zur Zeit von 18- bis 24-jährigen verursacht.

Von Schumi

4 Gedanken zu „Führerschein ab 16 – sinnvoll oder Unfug?“
  1.  
    Der Führerschein ab 16….. ich halte es für ein nicht zu Ende gedachtes …. wie nenne ich es….Hirngespinst. Mumpitz.Im Grunde geht es ja auch nicht darum die Dörfer erreichbar zu machen, sondern mehr Steuergelder einzunehmen. Mehr Autos, mehr Steuern, tolle Idee um die ewig steigenden Spritpreise zu relativiern weil alle mitmachen werden.
    Die Argumentation, die Jugendlichen dürfen ja dann nur 80 km/h schnell fahren….na und. Auf der Mofa dürfen sie auch nur 25 km/h fahren. Fragen Sie mal bei der Polizei nach wie viele Leute das nicht kapieren und tunen um auf 80 zu kommen. Sich dann kaputt fahren und ich, als Steuerzahler zahlen darf.
    Wie ist das? Wenn mein Neffe mit 16 im PKW ein kleines Kind tot fährt weil er noch nicht abschätzen kann wie schwer das Auto ist, wie stark der Schub ist, wie groß die Kräfte sind und vielleicht auch einfach nur noch nicht den Blick dafür hat wie weit weit ist? Wenn das Kind tot ist, wird der Jungendliche (der oder die) dann über das Jugendstrafrecht behandelt? Oder doch als Erwachsener? Müssen dessen Eltern dafür gerade stehen oder darf die Person dann nur mal eben zwei Jahre nicht fahren? Ab 16 dürfen die Jungen Menschen zur Kommunalwahl. Wie hoch ist das Interesse? Wieviel Verantwortung sind sie bereit zu tragen? Kommt dann als nächstes Volljährig nicht mehr mit 18 sondern mit 16? Wenn ja? Welchen Bildungsstand werden die Zukünftigen Erwachsenen haben wenn sie ihre Ausbildung beginnen? Man fängt ja eine Ausbildung nicht erst als Erwachsener an. Im Schnitt.
    Hat man dann nur gerade mal ein wenig Grundwissen oder fängt die Schule dann nicht mit sechs oder sieben sondern schon mit vier an? Hm? Dann wäre natürlich auch das KITA Problem gelöst. Ok. Von der Seite her ….. Wer braucht schon eine Kindheit? Wird völlig überbewertet.
    Wenn es nur darum geht die Bevölkerung wieder für das Ländliche Leben zu interessiern, dann sollte man vielleicht mal den Solidaritätszuschlag, der ja laut Klaus Wowereit schon lange nicht mehr für den Aufbau der neuen Bundesländer genutzt wird, hernehmen und die Bus-Netze besser ausbauen. Menschen einstellen, mehr Haltestellen, mehr Möglichkeiten, City-Shuttle vom Dorf in die Stadt und zurück. Ab 6:30 Uhr bis 21:00 Uhr im halb-Stunden Takt. Vielleicht im Wechsel jedes zweite Dorf auslassen. Muss man eben entsprechend eher los. Für die Discogänger am Wochenende dann um 0:00, 2:00 und um 5 Uhr vielleicht noch mal.
    Bei dem Benzinpreisgemauschel ist es doch ohnehin Sinnvoll mehr Öfentlich zu fahren. Oder mit dem Rad.
    Das bedeutet Arbeitsplätze, Infrastruktur, Möglichkeiten. Auch für Betriebe könnte es dann wieder Interessant sein sich in den Ländlichen Gegenden nieder zu lassen.
    Der Führerschein mit 16 ist nicht ausgedacht. Auf der einen Seite will der Staat die Menschen in ihrer Persönlichkeit beschneiden, einschränken, kleinhalten (Harz IV Empfänger dürfen in Westfalen kein Lotto spielen weil das süchtig machen kann und ist damit verboten für diese Menschen…. was ist das denn?) und auf der anderen Seite wollen sie am liebsten gleich aus der Windel heraus den Menschen irgendwelche Gelder aus dem Körper saugen. Ich denke Steuern gibt es genug. Damit sollte sich die Bundesrepublik Deutschland sogar goldene Strassen bauen können. Wenn es entsprechend eingesetzt wird und nicht als Ehrensold oder dergleichen verschleudert wird.
    Hach, wir sollten mehr auf die Strasse gehen. Wie die Franzosen. Nur vielleicht ohne Autos anstecken und so. Das ist blöd.
    Karin

  2. Also ich finde diese idee sehr gut weil  wen die jugendlichen mit nur 80 kmh und das bis zum 18ten lebensjahr fahren, lernen sie den straßen verkehr b.z.w. das fahren besser kennen und somit finde ich das man dan besser ausgebildet ist für die zükünftige teilname am straßen verkehr !….und vonwegen das ist unfug und verkehrsbehinderung , ich meine es giebt mopped autos die nicht schneller als 25 b.z.w 45 fahren oder auch mofas und roller   ,imgegensatz dazu ist das fahren mit 16 mit 80 kmh eine kluge idee und keine verkehrsbehinderung !.

  3. Ganz ehrlich .. das ist Unfug . Wenn man sich mal manche Jugendliche in meinem Alter (15) anguckt dann kann man schon gar nicht mehr "ja" dazu sagen . Stellt man sich mal vor , dass Leute , die mit 15 nichts besseres zu tun haben als sich jedes wochenende vollzukippen schon zu den ersten Fahrstunden lässt ist das verantwortungslos . Und es gibt noch eine zweite Sache : Glauben die Befürworter ernsthaft , dass man so den Wegzug von Familien aus dem ländlichem Raum verhindern kann ???

  4. Ich finde diese Idee gut, da es in Deutschland schon möglich ist ab 16 Motorrad zu fahren das auch 80k/mh fährt. Also wieso sollte es gefährlicher sein ein auto mit 16 zu fahren. Und nicht abschätzen können… DAS ist Unfug da es durch die Übung kommt, ich glaube keiner der sein Führerschein mit 18 gemacht hat sofort alles perfekt abschätzen konnte.

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