Fußballfans, die es zeitlich schaffen und im Besitz von Karten sind, werden es sicher irgendwie ermöglichen, ein oder mehrere Spiele bei der Fußball- Europameisterschaft live zu verfolgen.

Vor der Fahrt sollte man sich aber mit einigen örtlichen Gegebenheiten vertraut machen:

In Polen findet man recht gut ausgebaute Straßen, einen  großen Teil der Strecken zu den Austragungsorten kann man auf Autobahnen bewältigen, teilweise muss man sich jedoch auf nicht ganz so gute Straßenverhältnisse einstellen.
Und – der ACE empfiehlt zum Beispiel, besonders nachts nur auf bewachten Parkplätzen zu parken, da eine erhöhte Gefahr von Autodiebstählen bestände.  Auch auf polnischen Landstraßen ist besonders in der Dunkelheit  Vorsicht geboten, da hier schlecht beleuchtete Fahrzeuge wie zum Beispiel Traktoren und auch Fußgänger unterwegs sind.

In der Ukraine findet man dagegen lediglich im Bereich um Kiew ein recht gut ausgebautes Streckennetz.. Anderenorts wird vor teilweise sehr schlechten Straßen gewarnt und von Nachtfahrten abgeraten. Auf jeden Fall ist für die Fahrten zu den Spielen ausreichend Zeit einzuplanen. Für die Abfertigung an der Grenze wurde zügige Abfertigung in Aussicht gestellt.

Und noch ein weiterer Punkt sollte beachtet werden: Beide Länder zählen zu den Zeckenrisikogebieten. Hier sollte man sich informieren und ggf. seinen Impfschutz kontrollieren. Für die Ukraine kann das übrigens auch für die Masern- und Hepatitis-A-Impfung empfohlen werden. Neben Präventiv-Maßnahmen gegen Zecken sollte man nach einem Zeckenstich auf keinen Fall den Gang zum Arzt scheuen und die Zecke nicht unfachmännisch entfernen.