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Horst Köhler forderte im Nachrichtenmagazin "Focus" die Erhöhung der Spritpreise. Er plädiert damit an das deutsche Umweltbewusstsein, um die Autofahrer dazu zu zwingen weniger zu fahren.

Das ist eine glatte Ohrfeige für alle Pendler und Berufskraftfahrer. Auf der einen Seite wird von der Bundesregierung mehr Flexibilität von deutschen Arbeitnehmern gefordert u.a. auch im Bereich Arbeitsweg, andererseits soll gerade hier dann der Bundesbürger zur Kasse gebeten werden?

Pfui Herr Bundespräsident, dass ist nicht fair.

Wenn man die Preise für Zigaretten erhöht, damit man weniger raucht, OK, kann man nachvollziehen aber nicht wenn es um die Notwendigkeit des Arbeitsweges geht. Das ist unsozial, tönt es auch aus der Ecke des ADAC. Der ADAC geht sogar soweit, die Forderung von Horst Köhler als "ideologische Verteufelung der individuellen Mobilität" zu bezeichnen.

Hier werden Millionen Pendler verhöhnt, die weite Fahrstrecken in Kauf nehmen, um zur Arbeit zu gelangen.

"Vater Staat" kassiert heute schon 70% des Kraftstoffanteils durch die Steuer, das wären rund 50.- Euro pro Tankfüllung. Es sei nicht gerecht, die Bürden des Klima- und Umweltschutzes nur auf den Autofahrer abzuwälzen.

Aber Horst Köhler persönlich, kann das ja egal sein. Er wird ja auf Staatskosten von A nach B gebracht, egal wie hoch die Spritkosten sind.

Was haltet ihr davon? Kommentare sind gerne gesehen.