Die Benzinpreise bewegen sich auf Rekordhoch, es wird eine Erhöhung der Pendlerpauschale gefordert und nahezu jeder Autofahrer geht mit einem mulmigen Gefühl zum Tanken.

Heute berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dass den Mineralölkonzernen BP/Aral, Esso, Jet, Shell und Total förmliche Auskunftersuchen vom Bundeskartellamt zugestellt worden seien. Es ist die Rede davon, dass von freien Tankstellen höhere Preise verlangt worden sein sollen, als von den eigenen Endkunden.

Derweil werden verschiedene Modelle diskutiert, die horrenden Kraftstoffpreise in den Griff zu bekommen. Es gibt Überlegungen hinsichtlich des australischen Modells, nach dem einmal täglich ein Kraftstoff-Höchstpreis von den Tankstellen gemeldet werden muss. Dieser gemeldete Preis dürfte dann 24 Stunden lang nicht überschritten werden. Auch von einer generellen Genehmigungspflicht für Preiserhöhungen ist die Rede.

Zur Zeit liegen die Bundesdurchschnittpreise laut ADAC für  Super E10 bei 1,662 Euro und für Diesel bei 1,502 Euro, jeweils für einen Liter Kraftstoff.

Angaben ohne Gewähr