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Meistens passiert es immer dann, wenn man am wenigsten damit rechnet. Wohl dem, der entweder schuldfrei ist oder eine KFZ-Rechtsschutzversicherung hat oder beides. Wichtig ist immer, an Ort und Stelle Ruhe bewahren und alles richtig machen.

Was ist richtig oder falsch? Was soll man auf jeden Fall machen und was lässt man lieber bleiben?
Wir tasten uns mal langsam ran.

Es kracht und wir wissen eigentlich gleich, wenn wir ehrlich sind, wer Schuld hat oder zumindest den größten Teil der Schuld trägt. Aber darauf kommt es meistens in dieser Situation nicht an. Die Schuldfrage sollte immer über einen Anwalt geklärt werden. Selbst die Polizei an Ort und Stelle, "bewertet" die Schuldfrage NICHT. Sie nimmt lediglich den Schaden auf, vergibt eine Schadensnummer und tauscht die Adressdaten aus. Dann klärt sie noch, ob eine Ordnungswidrigkeit begangen wurde, wie z.B. rechts vor links nicht beachtet oder ein Fahrzeug steht in zweiter Spur oder sie verwarnt einen Verursacher eines Auffahrunfalls, usw.

Ein paar goldene Regeln sollten sie beherzigen, damit ihnen nicht Ansprüche oder zu guter Letzt Geld durch die Lappen geht.

  1. Als erstes, die Polizei rufen, auch bei ersichtlich "kleinen" Blechschäden
  2. Unfallzeitpunkt merken
  3. Unfallstelle sichern
  4. Daten mit dem Unfallgegner austauschen
    1. Name und Adresse des Ausweises mit den Daten aus dem Fahrzeugschein kontrollieren
    2. Ist der Halter auch der Fahrer?
    3. Versicherungskarte zeigen lassen und Daten notieren
    4. Kontaktdaten aufschreiben, wie Telefonnummern, eMail-Adresse usw.
    5. Kennzeichen aufschreiben
    6. Wer ein Fotohandy hat, unbedingt Fotos machen
  5. Wer sich nicht sicher ist, ob die Angaben über die Versicherung, die der Unfallgegner gemacht, richtig sind, kann direkt am Unfallort den Zentralruf der Versicherer anrufen. Tel.: 0180-250 26
  6. Unbedingt den Schaden der Versicherung melden, auch wenn der Unfallgegner andere Vorschläge macht. Wer seinen Schadenfreiheitsrabatt retten will, kann den Schaden auch nachträglich selber begleichen.
  7. Keine falschen Angaben machen. Auch wenn sie unbeabsichtigt sind, trägt das bei einer Schuldklärung nicht unbedingt dazu bei, ihre Glaubwürdigkeit zu unterstreichen und das Beste aus der Situation rauszuholen.
  8. Sprechen Sie alles mit ihrer Versicherung ab. Was können, dürfen, sollten Sie am Besten machen. Nicht eigenmächtig handeln. Vorausbezahltes kann unter Umständen nicht wieder zurückkommen.
  9. Einen eigenen Sachverständigen aussuchen.
  10. Einen eigenen Anwalt aussuchen. Möglichst einen, der sich im Unfallwesen auskennt.
  11. Nicht damit rechnen, dass der Unfallgegner den Schaden bei seiner eigenen Versicherung umgehend meldet. Rufen Sie gleich an. Lieber doppelt als zu spät.

Alles in Allem sollten Sie Ruhe bewahren.
Unfälle geschehen, soviel ist klar. Auch wenn der Zeitpunkt nicht gerade glücklich für Sie ist (wann ist ein Unfall schon zum richtigen Zeitpunkt).

Versetzen Sie sich ruhig auch mal in die Lage des Unfallgegners.

Machen Sie keine Zugeständnisse am Unfallort. Das erledigt der Anwalt für Sie.

Sie sollten ihre grüne Versicherungskarte immer bei sich haben. Das erspart eine Menge Zeit und wirkt souverän.

So und nun aber viel Glück beim Autofahren.

Hier haben Sie noch die Möglichkeit, mit Hilfe eines Rechners die günstigste Versicherung zu wählen, alle völlig kostenlos. Probieren Sie es doch einfach mal aus.

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