Bei einem Unfall mit einem gasbetriebenen Auto ist es zu einer bisher ungeklärten Explosion gekommen.

Ein 53 Jahre alter Autofahrer war in der Nähe der B 432 in Schleswig Holstein aus bisher ungeklärter Ursache am Freitagmorgen mit seinem Auto gegen einen Baum geprallt. Als die per Notruf alarmierte Feuerwehr eintraf, stand das Fahrzeug bereits völlig in Flammen.Während der Löscharbeiten kam es zu einer Explosion, bei der 10 Feuerwehrleute durch die Flammen und umher fliegenden Teile zum Teil schwer verletzt wurden. (Allein der Gastank soll 100 Meter weit auf ein Feld geschleudert worden sein.) Der Fahrer des Ford Focus konnte nicht mehr gerettet werden und verbrannte bis zur Unkenntlichkeit.

Gasbetriebene Fahrzeuge gelten als sicher, Ein gesonderter Tank im Fahrzeug wird mit LPG-Gas oder mit Erdgas gefüllt, daneben gibt es oft einen Benzintank als Reserve.
Die Tanks sind mit Sicherheitsventilen ausgestattet, über die ein Überdruck automatisch geregelt wird. Zu einer Explosion eines Gastanks bedingt durch einen Unfall ist es wohl bisher in Deutschland noch nie gekommen. Es gibt allerdings durchaus andere Ursachen – wie zum Beispiel die Ladung – die zu der Detonation geführt haben können.

In der kommenden Woche sollen die Untersuchungsergebnisse der Sachverständigen und die kriminaltechnischen Untersuchungen veröffentlicht werden.