Mo. Okt 25th, 2021

 

Dass jedes Kind im Auto nur mitfahren darf, wenn es ausreichend gesichert ist, wurde vor rund 20 Jahren per Gesetz geregelt. Die richtige Sicherung hängt von einigen Faktoren ab, wichtig ist natürlich der richtige Kindersitz. Aber: Dieser Sitz muss auch richtig genutzt werden. Die Gurte sollten jeweils vor Fahrantritt überprüft und ggf. angepasst werden, oftmals ist der Gurtverlauf nicht richtig. Es ist zum Beispiel ein gravierender Unterschied, ob das Kind nur ein dünnes Shirt oder aber eine dicke Jacke trägt. Stichproben vor Kindergärten und Schulen haben ergeben, dass viele Kinder nicht richtig angeschnallt sind. Ebenso muss der Autositz dem Alter und dem Gewicht des Kindes entsprechen und er muss auch zu den technischen Voraussetzungen des genutzten PKW´s passen, die jeweilige Bedienungsanleitung ist zu beachten.

Der ADAC hat in Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest 27 Kindersitze verschiedener Kategorien getestet und keiner davon schnitt mit "Mangelhaft" ab, eine Babyschale mit einem Preis von rund 400,– Euro konnte allerdings nur knapp die Note "Ausreichend" erreichen.

Getestet wurden Sitze und Babyschalen im Preisniveau von 99,– Euro bis 450,– Euro und es zeigte sich, dass der Griff tief ins Portmonaie nicht unbedingt mit einem guten Testergebnis gleichzusetzen ist.

Die besten Ergebnisse erzielten der

Peg Perego Primo Viaggio SL & Isofix Base 0+1 in der Gewichtsklasse bis 13 kg, bzw. 0 bis ca 18 Monate mit einer Bewertung von 1,5
und der Kiddy Phoenixfix Pro 2 mit einer Note von 1,4 in der Gewichtsklasse 9 bis 18 kg und für die Alterklasse von ca. 1 bis 4 Jahren.

Der ADAC weist darauf hin, dass wahrscheinlich noch in diesem Jahr eine neue UN ECE Regelung in Kraft treten wird, durch die nach einer gewissen Übergangsfrist Kindersitze neben anderen Anforderungen auch einen Seitenaufpralltest bestehen müssen.

Quelle ADAC

 

 

Von Schumi

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