Im Interview spricht Teamchef Timo Rumpfkeil über den Einstieg der Motopark Academy in das ADAC Formel Masters und die Ziele der Oscherslebener in der Debütsaison.

Die Motopark Academy ist mit rund 100 Siegen in der Formel 3 undFormel Renault eines der erfolgreichsten deutschen Formel-Teams der vergangenen Jahre. Warum steigen Sie jetzt in das ADAC Formel Masters ein?
Timo Rumpfkeil: „Wir haben auf der Suche nach einer Serie für Aufsteiger aus dem Kart gesucht und daher alle zur Verfügung stehenden Serien geprüft. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das ADAC Formel Masters zurzeit die beste Option ist. Junge Fahrer auf dem Weg vom Kartsport in den internationalen Motorsport zu begleiten, auszubilden und zu formen ist ein essenzieller Bestandteil der Geschichte unseres Teams und etwas, das wir mit sehr viel Freude betreiben. Daher fiel uns der Entschluss, das Projekt zu starten, letzten Endes nicht schwer.“

Was spricht für die Serie?
„Das ADAC Formel Masters bietet viele Rennen und das zu einem akzeptablen Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Fahrzeug ist ideal für Aufsteiger aus dem Kartsport, das gesamte Paket ist stimmig.“

Was sind die Ziele in der ersten Saison?
„Wir wollen in der ersten Saison Rennen gewinnen. Das ist der Anspruch, mit dem wir bisher in alle Serien eingestiegen und dem wir sogar in der Formel 3 gerecht geworden sind. Die Vorbereitungen sind sehr positiv verlaufen und ich bin sicher, dass wir vor einer sehr guten Saison stehen.“

Mit wie vielen Fahrzeugen startet das Team 2011?
„Wir werden vier Fahrzeuge einsetzen.“

Und mit welchen Fahrern?
„Unsere Fahrer stehen bereits fest. Wir haben Sheban Siddiqi, Artem Markelov, Kean Kristensen und Emil Bernstorff verpflichten können. Hier haben wir mit Sheban und Artem zwei vielversprechende Rookies und mit Kean und Emil zwei Jungs, die bereits über Erfahrung im Formelsport verfügen, also einen guten Mix. Ich bin mit der Fahrerbesetzung sehr zufrieden.“

Der Saisonauftakt ist in Oschersleben (23.–25. April). Hat die MotoparkAcademy dadurch einen Heimvorteil?
„Der einzige Vorteil ist, dass die meisten Jungs zu Hause schlafen können. Sonst haben wir dort genauso viel getestet wie die anderen Teams, also ist das kein Vorteil. Generell freuen wir uns immer, in Oschersleben Rennen zu fahren. Es ist immer gut und macht großen Spaß, vor Heimpublikum anzutreten.“

Weitere Informationen unter www.adac-formel-masters.de
 
Quelle: ADAC.de