Es ist richtig kalt, man will morgens mit dem Auto losfahren und nichts passiert. Diagnose: Das Auto ist eingefroren. Manch einer versucht es mit Selbsthilfe, mit Methoden, die schnellen Erfolg bringen sollen und richtet damit gewaltigen Schaden an. Einige Beispiele:

Gestern morgen legte ein 37jährigen Autofahrer in der Nähe von Straubing einen laufenden Föhn in den Motorraum seines Diesel-PKW´s um die eingefrorenen Leitungen aufzutauen. Er selbst setzte sich während dessen in seine Auto. Es kam zu einer Verpuffung, der Mann kam mit einer Rauchvergiftung und leichten Brandverletzungen ins Krankenhaus. An dem Auto entstand ein Totalschaden, der mit 25.000,– Euro zu Buche schlug.

In Braunschweig stellte ein Mann einen Heizlüfter zum Auftauen vor den Motorblock seines Lieferwagens. Dieser geriet in Brand und es entstand ein Sachschaden von rund 7.000,– Euro.

In Österreich versuchte ein Mann, das eingefrorene Türschloss seines Autos mit einem Feuerzeug aufzutauen. Fatal dabei: Die Innenverkleidung des Schlosses wurde so stark erwärmt, dass sie in Brand geriet.