Ab 2020 will Nissan ein autonom fahrendes Auto auf den Markt bringen – als Serienproduktion und zu einem bezahlbaren Preis. Das hat jedenfalls  der Chef des Renault-Nissan-Konzerns, Carlos Ghosn, in den USA bekannt gegeben. Der Nissan Leaf soll es wohl sein, der uns unfallfrei und selbstfahrend ans Ziel bringen soll.

Seine Befehle wie Einparken, Zielvorgaben etc.soll er über das Smartphone erhalten, natürlich wird das Fahrzeug voll elektrisch unterwegs sein und damit und nahezu emissionsfrei. 

Im kommenden Jahr soll in Japan ein eigenes Testgelände für selbstfahrende Autos gebaut werden, es ist sogar die Rede von einer kleinen Stadt zu Übungszwecken. Schon jetzt verfügen zahlreiche Fahrzeugmodelle über verschiedene Unterstützungs- und Assistenzsysteme. Angefangen von der Einparkhilfe, bis hin zu Spurhalte- und Bremssystemen. Das Tempo kann automatisch angepasst werden, elektronisch wird der Sicherheitsabstand geregelt, es gibt nahezu alles computergesteuert. Alles gemeinsam zu verwenden und zu koordinieren, das ist eine der vornehmlichen Aufgaben.
Allerdings – dass ein Fahrzeug völlig ohne Fahrer seinen Weg zurück legt – das ist immer noch kaum vorstellbar, mit viel technischer Unterstützung zu fahren ist aber gern gesehen und wird oft verwendet. Eines der großen Ziele für das autonome Fahren ist es, die Zahl der Unfälle zu reduzieren.

Fraglich ist (jedenfalls im Moment noch) wie solche Fahrzeuge rechtlich zu behandeln wären und wie die Versicherungsbedingungen aussehen würden, da wird sicher noch viel Kopfverbrechen bereiten. Google arbeitet bekanntlich an autonomen Fahrzeugen und hatte die erste Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr für den Bundesstaat Nevada bekommen. Nun wird von dem Unternehmen ein "Robo-Taxi" angestrebt.