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Der Finne Kimi Räikkönen wird in der nächsten Formel 1-Saison für Ferrari über den Asphalt jagen und das Lotus-Team verlassen. Er könnte damit dem neuen Teamkollegen Fernando Alonso ernsthafte Konkurrenz machen. Zwei Ex-Weltmeister werden für den selben Rennstall fahren. Das verspricht Brisanz.

Die Rückkehr zu seinem Ex-Team sorgte in der Szene ohnehin für reichlich Diskussionen. Die Verantwortlichen von Lotus-Renault waren wenig begeistert. Ferrari-Konzernchef Luca di Montezemolo gibt dagegen ein klares Ziel für Kimi Raikkönen aus: "Ich erwarte Siege, Konstanz und Podestplätze von ihm." So ist Kimi Räikkönen in der neuen Saison auch ein interessanter Tipp. Umsetzen lassen sich solche Tipps sogar als . Mit einem glücklichen und schnellen Händchen winken so satte Gewinne.

Der "Iceman"

Kimi Räikkönen gilt für viele Experten als der "Iceman" der Formel 1. Ein kühler, manchmal auch etwas knurriger und sehr wortkarger Finne. Seine Formel 1-Laufbahn begann früh. Mit gerade einmal 20 Jahren stieg er 2001 in Melbourne (Australien) ins Cockpit. Er erreichte auf Anhieb einen bemerkenswerten sechsten Platz. Damit war seine weitere Karriere schon ein wenig vorbestimmt. Die logische Konsequenz: 2002 folgte der Wechsel von Sauber zu McLaren-Mercedes, dort ersetzte er den ehemaligen Weltmeister Mika Häkkinen.

2003 erster Sieg

In Malaysia feierte Kimi Raikkönen 2003 den ersten Sieg und fuhr in dieser Saison auch zur Vize-Weltmeisterschaft. Der Finne musste aber auch Rückschläge wegstecken. 2006 blieb er ohne Rennerfolg und es sprang nur Platz fünf im WM-Klassement heraus.

Trotzdem holte ihn Ferrari. Dort folgte er auf den deutschen Weltmeister Michael Schumacher. 2007 zahlte sich die Verpflichtung für die Italiener aus. Kimi Raikkönen erkämpfte sich den WM-Titel. Im Jahr darauf kam er aber gegen seinen Teamkollegen Felipe Massa nicht an. 2009 ging dann nach Platz sechs in der Fahrerwertung seine Formel 1-Laufbahn zunächst zu Ende.

Abstecher zur Rallye

Kimmi Raikkönen wechselte dann zum Rallyesport. Große Erfolge blieben bei dieser Weltmeisterschaft aber aus. 2012 öffnete sich schließlich wieder das Tor zur Formel 1. Das Nordlicht erhielt ein Cockpit bei Lotus und fuhr sich damit immer mehr in den Vordergrund. So überraschte er sogar manche Experten, die ihm nicht mehr viel zugetraut hatten.

2012 in Abu Dhabi und 2013 in Melbourne erfuhr sich Kimi Raikkönen dann seine Rennsiege 19 und 20. Dieses forsche Auftreten rief Ferrari auf den Plan. Die Wiederverpflichtung wurde mit einem Zwei-Jahres-Vertrag besiegelt.