"Bitte lächeln" heißt es heute für Berliner und Brandenburger. In einem Großeinsatz der Polizei sind bereits seit der Nacht im Berliner Stadtgebiet bis zu 200 zusätzliche Messstellen aktiv. Im so genannten Speckgürtel um die Stadt wird die Brandenburger Polizei die Aktion unterstützen. Schwerpunktmäßig sollen die Einsatzgebiete unter anderem im Bereich von Schulen und Kindergärten liegen und die Aktion hat den Zweck, die Autofahrer mehr zu sensibilisieren, erklärte ein Sprecher der Polizei.

Die Aktion wurde angekündigt, die Blitzerstandorte werden offen gelegt, so dass im Prinzip niemand überrascht werden dürfte, der sich informiert hat und /oder sein Fahrverhalten sowieso den Vorschriften entsprechend lebt.

Bei 3.480 Unfällen in der Bundeshauptstadt wurde als Unfallursache zu schnelles Fahren oder besser  "nicht angepasste Geschwindigkeit" ermittelt. Sechs Menschen kamen bei diesen Umfällen ums Leben. Gerade Kinder, Menschen mit Handicap und Senioren sind oftmals nicht in der Lage, die Geschwindigkeit eines heran nahenden Fahrzeuges einzuschätzen.

In Nordrhein-Westfalen wird übrigens schon seit Jahren der "Blitzmarathon" durchgeführt.

Nicht alle sehen in diesem Marathon eine reine Sensibilisierungsmaßnahme. Der ADAC zum Beispiel erachtet diese 24Stundenaktion nur bedingt als sinnvoll. Der Club würde regelmäßige Kontrollen an Unfallschwerpunkten präferieren,