Bisher kennen wir das aus Filmen und viele von uns speichern es als Zukunftsvision ab: Ein Auto, das ohne unser Zutun seinen Weg findet und uns sicher durch den Verkehr ans Ziel bringt.

So fern scheint diese Zukunft zumindest in Teilbereichen nicht mehr zu sein, denn der Autobauer Audi verkündete auf der Elektronikmesse CES, dass das Unternehmen in Nevada die Lizenz für das "pilotierte Fahren" erhalten hat. Was bedeutet, dass sich die konstruierten Testfahrzeuge computergesteuert auf öffentlichen Straßen bewegen dürfen. Sofern ein Fahrer mit gültiger Fahrerlaubnis darin sitzt und steuernd eingreifen kann. Die Entwickler prophezeien, dass dieses Fahren – was von ihnen bewusst nicht als "autonom" bezeichnet wird, technisch noch in diesem Jahrzehnt realisiert werden kann.

Vorrangiges Ziel des Projektes ist es, das Autofahren sicherer werden zu lassen. Schon jetzt gibt es bekanntlich einige Systeme, das Fahren komfortabler und risikoärmer gestalten. Man denke an Einparkhilfen oder andere diverse Assistenzsysteme. Und diese werden erweitert und ausgebaut werden, denkbar ist zum Beispiel ein selbständiges Einparken des Fahrzeugs.

Nevada hatte schon zuvor die Lizenz an Google und Continental vergeben.Bei Google wurde ein Toyota Prius um- und aufgerüstet. Experten schätzen die dadurch entstandenen Kosten auf 80.000,– Euro.