Sieben Mal in Folge konnte Audi Rang eins bei der ADAC-Markenuntersuchung AutoMarxX behaupten. Jetzt ging der begehrte Spitzenplatz an BMW. Mercedes, im Dezember nur um Haaresbreite vom Platz an der Sonne entfernt, fiel auf Position drei zurück. Den Spitzenplatz, den BMW seit Bestehen des AutomarxX vier Mal inne hatte, verdienen die Bayern auch, weil sie insgesamt das wirkungsvollste Sicherheitspaket für ihre Kunden geschnürt haben. Skoda rückte von Rang acht auf vier vor. Die weiteren deutschen Marken belegen in dem 33 Hersteller starken Feld die Ränge fünf (VW) und acht (Porsche). Eher im Mittelfeld sind Opel (15), Ford (16), Mini (17) und Smart (27) zu finden. Mit dem AutoMarxX bewertet der ADAC seit 2001 Ansehen und Marktstärke der in Deutschland relevanten Fahrzeughersteller.

Der ADAC-Markenvergleich AutoMarxX setzt sich aus zahlreichen Einzelkriterien wie Markenimage, Marktstärke, Kundenzufriedenheit und Produktstärke zusammen. Er bildet somit in einzigartiger Weise das aktuelle Leistungsniveau der wichtigsten Automarken ab. In die Kategorie Markenstärke fließen die Ergebnisse einer Image-Befragung der ADAC Motorwelt bei 4 000 Bundesbürgern sowie eine Bewertung der Fahrzeugrestwerte ein. Bei der Marktstärke sichert sich Nissan mit über 100 Prozent Steigerung bei den Zulassungszahlen zwischen Oktober 2009 und März 2010 im Vergleich zum Vorjahr Platz zwei hinter Branchenriese VW. Neben VW und Nissan konnten im genannten Zeitraum nur fünf weitere Marken (Renault, Chevrolet, Mini, Jaguar und Landrover) einen Zulassungsgewinn verzeichnen. Alle anderen Marken mussten teilweise dramatische Einbußen hinnehmen (Daihatsu 60,1 Prozent, Chrysler 61,1 Prozent, Saab 70,9 Prozent).

Die Studie befasst sich auch mit der Produktstärke, bei der es um technisches Know-how und um Zuverlässigkeit geht sowie mit Fragen der Umwelt und der Sicherheit. Die sichersten Autos bauen BMW, Volvo Audi und Mercedes und zwar sowohl, was die aktive als auch die passive Sicherheit angeht.

Der ADAC-AutoMarxX wurde bisher 22-mal veröffentlicht. Elf Mal lag Mercedes vorne, sieben Mal Audi und vier Mal BMW. Die ausführlichen AutoMarxX-Ergebnisse können unter www.adac.de/AutomarxX nachgelesen werden.

Automarxx

Quelle: ADAC.de