Mo. Okt 25th, 2021

Bis zum Jahr 2020 sollen nach dem Wunsch der Bundesregierung eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Zur Zeit sieht es so aus, als ob diese Ziel kaum erreichbar sein wird, denn zum einen sind Elektroautos in der Anschaffung noch wesentlich teurer als Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb und zum anderen sind die Reichweiten noch zu gering und das Laden der Batterien zeitaufwendig.

Erneute Diskussionen über Elektroautos ruft die Studie "Optum" hervor, die vom Bundesumweltamt in Auftrag gegeben und jetzt veröffentlicht wurde:

Demnach würde zwar durch eine hohe Zahl Elektroautos im Straßenverkehr eine geringe Einsparung an Emissionen erzielt werden können, aber – mit effiizienteren Benzinmotoren wäre eine Reduzierung um bis zu 25 Prozent möglich, heißt es. Denn nur dadurch, dass Elektrofahrzeuge kein CO2 ausstoßen, seien sie nicht automatisch umweltfreundlicher.

Ein wesentlicher Aspekt in der Waagschale der Klimabilanz ist natürlich, woher denn der für die E-Fahrzeuge produzierte Strom stammt?! So sei es vorerst einmal notwendig, mehr Strom aus erneuerbaren Energien einzuspeisen, denn in der Studie wird auch kalkuliert, dass bis zum Jahr 2030 der durch Elektroautos benötigte Strom um etwa 11 Terawattstunden ansteigen könnte.

Von Schumi

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