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Umweltverschmutzung ist ein Thema, das die Menschheit schon fast solange beschäftigt, wie es Industrie und motorisierten Straßenverkehr gibt. Da die Politik in Sachen Umweltschutz durch diverse Maßnahmen, wie die Einrichtung von Umweltzonen, die Senkung der Schadstoffgrenzwerte und die Einführung eines neuen Kraftstoffes nicht wirklich erfolgreich war, sind immer mehr die Automobilhersteller gefragt. Sie sind die Hoffnungsträger, die durch alternative Antriebstechnologien die Umwelt entlasten sollen, sofern das überhaupt noch möglich ist.

 
Mit der Konstruktion und erfolgreichen Einführung von Hybridautos, wie zum Beispiel des Honda Insight oder des CR-Z Hybrid, auf dem Markt konnte schon ein kleiner Sieg verbucht werden. Hybridautos werden mittels einer Kopplung von Verbrennungsmotor und Elektromotor angetrieben. Durch diese Technologie sind sie zum einen im Kraftstoffverbrauch wesentlich sparsamer als Autos mit nur einem Verbrennungsmotor, zum anderen ist die Rate der Schadstoffemission wesentlich niedriger.
 
Die Frage ist jedoch, ob es nicht auch eine Möglichkeit gibt, Autos zu betreiben, ohne auf fossile Brennstoffe zurückgreifen zu müssen. Die gibt es tatsächlich – schon seit der Erfindung des ersten Autos durch Carl Benz wird an Fahrzeugen getüftelt, die ausschließlich mit elektrischer Energie betrieben werden. Bei der Umsetzung gab es jedoch lange Zeit das Problem, dass diese Autos nicht „alltagstauglich“ waren, aufgrund zu kurzer Fahrzeiten. Mittlerweile konnte auch dieses Problem gelöst werden und es rollen die ersten reinen Elektroautos auf unseren Straßen. Nun ist jedoch das Problem, dass die Elektroautos in der Anschaffung so teuer sind, dass sie einfach nicht für jeden bezahlbar sind.
 
Seit mittlerweile fast 20 Jahren wird an einer weiteren Art von Antrieb gearbeitet, die die Umwelt gar nicht durch giftige Abgase verschmutzt. Sogenannte Brennstoffzellenfahrzeuge werden durch eine Knallgasreaktion von Wasserstoff und Sauerstoff angetrieben. Der Kraftstoff bei diesen Autos ist Wasserstoff, das „Abgas“ Wasserdampf. Das Problem ist, dass diese Autos derzeit für den normalen Bürger nicht bezahlbar sind. Wasserstoff muss mittels einer chemischen Reaktion hergestellt werden, das ist wiederum sehr energieaufwändig. Damit die ganze Sache also wirklich umweltfreundlich ist, müsste die gesamte Energie aus regenerativen Quellen kommen. In den USA und in Japan ist die Entwicklung dieser Antriebsform wesentlich verbreiteter als bei uns. Da liegt nämlich das nächste Problem, die Versorgung mit Wasserstoff. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz – wo keine Wasserstoff-betriebenen Autos sind, sind keine Wasserstofftankstellen und wo keine Wasserstofftankstellen sind, da können auch keine Wasserstoff-betriebenen Autos fahren.