Kaum einer von uns kann nicht von irgendwelchen Erlebnissen von Fahrrad-Diebstählen berichten. Sei es vor der eigenen Haustür oder auf belebten Plätzen, es geht rasend schnell und das Rad ist weg.

Laut Polizeistatistik wird nur jeder 10te Fahrraddiebstahl aufgeklärt. Nicht ganz unschuldig daran ist aber auch die Nachlässigkeit der Fahrrad-Besitzer. Oftmals werden Räder sicher gestellt, denen aber kein Besitzer zuzuordnen ist, weil die Rahmennummer nicht bekannt ist. Abhilfe schafft hier ein Fahrradpass, in den alle Angaben eingetragen werden. Das dauert nur wenige Minuten und kann viel Geld sparen.

Empfohlen wird eine Codierung des Rades. Hierbei wird vom Fachmann eine Nummer eingraviert, anhand derer der Besitzer eindeutig ermittelt werden kann. Anlaufstellen hierfür sind Fahrradclubs (ADFC), Fachhändler und manche Polizei-Dienststellen. Potenzielle Diebe lassen sich vielleicht durch einen Aufkleber: "Mein Fahrrad ist codiert" abchrecken. 

Oberstes Gebot ist es natürlich, das Fahrrad optimal zu sichern. Hierzu benötigt man ein besonders massive Schlösse, die nicht leicht zu knacken sind. Erschwert wird ein Diebstahl, wenn das Rad an festen Gegenständen, wie Laternen, Fahrradständern oder ähnlichem anschließt.

Beim Kauf eines Fahrrades sollte man genau auf die Details, wie Rahmenummer und Codierung achten, damit man nicht ein gestohlenes Rad erwirbt