Elektrofahrräder erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, besonders bei älteren Menschen. Leider wird die zu erreichende Höchstgeschwindigkeit von ca. 25 bzw. bis zu 45 Stundenkilometer öfter unterschätzt. Nicht nur von den Radfahrern selbst, sondern auch von allen anderen Verkehrsteilnehmern.

Schneller mit dem Fahrrad unterwegs zu sein birgt nämlich durchaus einige Risiken und man muss überlegen:

Wie verhält sich das Rad bei diesen ungewohnten Geschwindigkeiten?
Wie reagiere ich selbst?
Wie reagieren andere Verkehrsteilnehmer? Ein Autofahrer zum Beispiel kalkuliert bei einem "normalen"  Radfahrer mit einem ganz anderen Tempo, also auch mit einem viel langsameren Herannahen.
Wie bin ich als Fahrer eines E-Bikes versicherungsmäßig abgesichert?

Gesetzgeber und Gericht haben noch keine eindeutige Gesetzeslage geschaffen, Unter anderem von der Höchstgeschwindigkeit und der Motorleistung hängt es wohl ab, ob ein Elektrofahrrad als Fahrrad oder als Kraftfahrzeug gewertet wird.
Unfallforscher raten dringend dazu, auf alle Fälle einen Helm zu tragen und das Rad erst einmal in aller Ruhe und ohne Verkehr zu testen um sich daran zu gewöhnen. 

Unterscheiden muss man außerdem zwischen einem Pedelec und einem E-Bike.
Bei einem Pedelec wird die Tretbewegung unterstützt, das bedeutet – nur wer selbst aktiv ist, bekommt die Motorunterstützung.
Ein E-Bike dagegen bietet die Motorunterstützung, ohne dass der Fahrradfahrer in die Pedale tritt.

Hersteller schätzen, dass bis zum Jahresende rund eine Million E-Bikes auf Deutschlands Straßen unterwegs sein werden und der ADAC bietet für diese Bikes eine speziell konzipierte Versicherung an.