Der Wunsch nach einem Neuwagen scheitert oftmals am mangelnden Kleingeld, bei diesem Problem soll nun wohl auch bei Opel Abhilfe geschaffen werden.

Opel-Chef Neumann hat mitgeteilt, dass es sich der Autobauer vorstellen könnte, ein Auto im Niedrigpreis-Segment auf den Markt zu bringen. Opel will das Neuwagengeschäft ankurbeln und Marktanteile (zurück)erobern, Vorbild für die neue Strategie ist das Erfolgskonzept der Renault-Tochter Dacia. "So etwas wie ein Einstiegsmodell" wird formuliert. Das Billig- und Einstiegssegemt sei interessant, heißt es weiter. Angedacht ist ein Kleinwagen, der vielleicht noch unter dem Opel-Adam liegen könnte.

Bisherigen Meldungen zufolge ist ein Auto denkbar, das in einer Basisversion zu einem Preis ab 7.000,– Euro auf den Markt kommen könnte. Auf jeden Fall soll der Preis unter 10.000,– Euro liegen.

Auch bei VW soll an einem preiswerten Modell gearbeitet werden, es soll ein "Budget-Car" unter 10.000,– Euro werden, zu hören ist von einem angedachten Niedrigpreis zwischen 6.000,– und 7.000,– Euro. Allerdings sind die Zielmärkte dafür China, Südamerika  und Indien.

Die Renault-Gruppe ist derweil mit ihren Dacia-Modellen weiter auf Erfolgskurs und kann den Absatz kontinuerlich steigern. Noch unter 7.000,– Euro liegt zum Beispiel der Preis für den Dacia-Sandero.

Allerdings – nach den Zahlen des KBA für Neuzulassungen liegt die große Nachfrage derzeit nicht bei Kleinwagen, sondern mehr im hochpreisigem Sektor.