Wieder einmal ist eine Arbeitswoche fast vorbei und es gab in den vergangenen Tagen viele Nachrichten rund ums AutoHeute wollen wir den Schwerpunkt auf Meldungen rund um das Navigationsgerät legen.

Wenn man sich ein neues Auto anschafft, sollte man nicht unbedingt auf Extras verzichten, warnen Experten, Zwar sind Fahrzeuge in der Grundversion oft unschlagbar preiswert, aber demtentsprechend ist auch die Chance das Auto zu einem guten Preis wieder zu verkaufen. Besonderen Wert legt der Käufer eines Gebrauchtswagens nämlich heutzutage Wert auf die Dinge, die das Autofahren angenehmer machen. Dazu zählen bevorzugt ein Navi, Zentralverriegelung und zumindest ein wenig Unterhaltung, wie mindestens Radio.

In Nordfriesland riefen Anwohner die Polizei, weil eine dunkel gekleidete Person um ihr Haus herum geschlichen sei und geklingelt habe. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen 22jährigen Autofahrer gehandelt hatte, der mit seinem Auto auf einem Acker steckengeblieben war. Dorthin hatte ihn sein Navi geleitet, gab es an. Als bei ihm 1,53 Promille festgestellt worden waren, durfte er seinen Führerschein abgeben. Auf ihn wartet nun ein Verfahren wegen Trunkenheit am Steuer.

Eine Sonderkommission mit dem Schwerpunkt Navi ist bei der Polizei gebildet werden. Hintergrund: Es häufen sich Fälle, wo Autoknacker bei ihrer Tat hochwertige Navis ausbauen und gleiche, gebrauchte Navis einbauen. Wo da der Sinn ist? 
Ganz einfach. Stellen Sie sich vor, Ihr Auto wurde aufgebrochen. Sie schauen sich um und sind erleichtert: Das hochwertige, teure Navi scheinen die Diebe übersehen zu haben. Dass das wirklich stimmt, davon können Sie nur ausgehen, wenn Sie die Seriennummer kontrolliert haben. Stimmt diese nicht mit ihren Unterlagen überein, dann hat ihr Navigationsgerät nämlich den Standort gewechselt und sie dürften ein woanders gestohlenes, wertloses Navi in ihrem Fahrzeug haben. Die Diebe können derweil Ihr zuvor gestohlenes  gut verkaufen, weil die Seriennummer nirgendwo als gestohlen auftaucht.
Von gestohlenen und (bei der Versicherung) gemeldeten Navis werden die Seriennummern nämlich zur Fahndung ausgeschrieben.

Verkehrsminister Dobrindt plant ein Pilotprojekt, bei dem vor Geisterfahrern auf der Autobahn zum Beispiel über das Navi gewarnt werden kann. Mit „Digitales Testfeld Autobahn“ sollen verschiedene Projekte getestet werden.