Michelin präsentiert auf dem Pariser Automobilsalon im Oktober 2008 seine neue Innovation, den Radnabenantrieb für Elektroautos.

Dazu bedient er sich des Roadsters "Volage" vom französichen Hersteller Venturi und des Kompaktwagens "Will" des französichen Elektroautoherstellers Heuliez.

Hier arbeiteteten mehrere Unternehmen Hand in Hand. Michelin steurt das Konzept und die Idee des Antriebs, also die Antriebstechnologie bei, Heuliez war für das Chassis zuständig und das französiche Telekommunikationsunternehmen Orange integrierte modernste Kommunikationstechnologien.

Das Grundprinzip ist so einfach wie genial.
Ein 30KW (40PS) starker Elektromotor, das Bremssystem, eine mechanische Fahrwerksfeder und eine elektromagnetischer Feder-Dämpfer-Einheit wird im Active Wheel des Reifens untergebracht. Dabei ist es möglich unterschiedliche Antriebskonzepte zu verwirklichen, wie Front-, Heck und Allradantrieb. Das Drehmoment lässt sich individuell für jedes Rad separat regeln.

Durch dieses Konzept ist es den Technikern gelungen, selbst bei hohen Kurvengeschwindigkeiten eine optimale Spursicherheit zu gewährleisten.

 

Durch die Kombination von elektrischem Antrieb und autarkem Bremssystem, behält ma sich mehr Optionen offen, im Bereich der aktiven Sicherheit, als beim ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm).

Da der Antrieb in die Räder verlegt wird, kann der Platz, den Motor, Getriebe und Tank eingenommen haben, für anderweitige Dinge verwendet werden.

Der Will, des Autobauers Heuliez soll 2010 serienmäßig auf den Markt kommen. Das Fahrzeug ähnelt dem Opel Agila und ist 3,70 Meter lang. Hier haben bis zu 5 Passagiere Platz. Es ist genügend Platz im Heck und im vorderen Teil. Je nach dem welche Batterie eingesetzt wird, hat der Will eine Reichweite von 150 – 400 KM.

Wir sind gespannt auf diese Entwicklung.