20 Jahre lang war die beruhigende Entwicklung zu verzeichnen, dass sich die Zahl der Verkehrstoten ständig verringerte. Besonders erschreckend kommt deshalb jetzt die Meldung des Statistischen Bundesamtes, dass im vergangenen Jahr die Zahl der Menschen, die auf deutschen Straßen tödlich verunglückten 4.009 betrug und damit  fast 10 Prozent mehr als im Jahr 2010. In fast gleichem Maß stieg die Zahl der Schwerverletzten, bei den leichter verletzten Personen kamen nahezu 5 Prozent mehr zu Schaden.

Sehr hoch war der Anstieg der tödlichen Unfälle bei Menschen über 65 Jahren und bei Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren. Besonders eklatant aber war der Anstieg bei den tödlich verunglückten Motorradfahrern zwischen 25 und  34 Jahren mit 49,6 Prozent! Bei den tödlich verunglückten Fußgängern gab es auch leider einen Zuwachs von 29 Prozent.

Obwohl die Zahl der Delikte mit "nicht angepasster Geschwindigkeit" rückläufig war, wurden 7,1 Prozent mehr Menschen bei solchen Unfällen getötet

Die Gesamtzahl der Unfälle verringerte sich aber um 2,1 Prozent auf 2,36 Millionen.

Aber es gibt auch erfreuliche Meldungen:
Im ersten Drittel dieses Jahres verringerte sich die Zahl der Unfälle wieder und die Zahl der Unfalltoten sank zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 7,1 Prozent.