Noch wälzt sich das Hochwasser durch Deutschland Richtung Nordosten, hier wird der Scheitel der Hochwasserwelle zum Wochenende erwartet. Auch wenn sich die Lage im Süden Deutschlands ein wenig entspannt hat, sind die Schäden dramatisch und viele Straßen und Autobahnen weiterhin nicht oder nur eingeschränkt nutzbar. Besonders entlang der Elbe fürchten sich alle derzeit vor Überflutungen, in Lauenburg hofft man im Moment, dass der Scheitel erreicht ist und das Wasser nicht weiter steigt.

Der ADAC hat eine aktuelle Zusammenfassung der Verkehrslage veröffentlicht, natürlich nur unter Einschränkungen, denn die Situation kann sich jederzeit wieder ändern. Hier der momentane Stand:

Die A 3 (Nürnberg – Passau) ist in Richtung Passau zwischen Straubing und Garham/Vilshofen gesperrt. Umleitung über die B 20 bei Aiterhofen. In Richtung Nürnberg ist die Autobahn zwischen Garham/Vilshofen und Schwarzach unterbrochen. Mit einer Freigabe ist frühestens am Freitag, 14. Juni, zu rechnen.
Die A 92 (München – Deggendorf), ist seit Freitag, 7. Juni, wieder mit einer Fahrbahn je Richtung befahrbar. Staus sind jedoch einzuplanen. Eine Fahrt von der A 92 auf die A 3 in Richtung Passau oder Nürnberg ist nicht möglich. Für den überregionalen Verkehr stehen Umleitungen zur Verfügung.

Die Situation in den Städten:
Mehrere Städte, darunter vor allem Magdeburg und Bitterfeld in Sachsen-Anhalt, Wittenberge in Brandenburg sowie Hitzacker in Niedersachsen stehen teilweise unter Wasser. Für die betroffenen Stadtteile haben die Behörden Evakuierungen angeordnet.

Derzeit sind auch noch die Zugverbindungen Frankfurt – Berlin und Hannover-Berlin unterbrochen.

Auch für Fahrten nach Tschechien, Österreich, der Schweiz, Tschechien, Ungan und Polen sollte man sich rechtzeitig vor einem eventuellen Reiseantritt über die aktuelle Hochwasser-Situation informieren.

 

Quelle: ADAC