Zwei Forscher in den USA haben erschreckende Ergebnisse einer Studie veröffentlicht:

Menschen mit starken Übergewicht bis hin zur krankhaften Fettleibigkeit haben ein deutlich erhöhtes Risiko, bei einem Unfall zu sterben.

Untersucht worden waren rund 57.000 Kollisionen aus einem Zeitraum von zwölf Jahren, 3.400 Zusammenstöße davon mit tödlichem Ausgang. Bei der Untersuchung kam heraus, dass stark übergewichtige Menschen ein höheren Risiko haben, bei einem solchen Unfall zu sterben. Und – je höher das Übergewicht war, desto mehr stieg das Risiko an. Bei extremer Fettleibigkeit waren es bis zu 80 Prozent.

Eine der Ursachen dafür ist (das zeigen andere Studien), dass bei etlichen Kilo zu viel – besonders im Bauchbereich – die Sicherheitsgurte verzögert auslösen. So sind bei dieser Konstellation zum Beispiel Verletzungen im Brustbereich erhöht. Aber auch die Versorgung von korpulenten Menschen ist erschwert, außerdem leiden sie häufiger und gesundheitlichen Problemen als Normalgewichtige.  Interessant ist auch, dass Untergewicht, also alles, was einen gewissen Norm nicht entspricht, eine erhöhte Gefahr darstellt.

Verantwortlich sind aber auch die Normen der Sicherheitsgurte, die nicht auf extrem Übergewichtige ausgerichtet sind. So ist die Autoindustrie gefordert, notwendige Anpassungen vorzunehmen..

In einer früheren Untersuchung fand man heraus, dass sich stark übergewichtige Menschen im Verhältnis zu anderen weniger anschnallen. Weil der Gurt zu sehr spannt oder auch gar nicht mehr passt.

In den USA ist ungefähr ein Drittel der Bevölkerung stark übergewichtig oder fettleibig. Den Trend dazu kann man auch in Deutschland beobachten.