Auch acht Monate nach der Einführung wurde der Biokraftstoff von den Autofahrer nur zum Teil angenommen, obwohl E 10 preiswerter ist. Wohl nur jeder siebte Kunde tankt den Biokraftstoff.

Tankstellen sind verpflichtet, eine bestimmte Quote von Biokraftstoff zu verkaufen, wird diese nicht erfüllt, drohen den Konzernen Geldbußen.

Sollten diese nicht unerheblichen Zahlungen fällig werden, wird schon jetzt angekündigt, dass nichts anderes übrig bleiben würde, als die Kosten an den Kunden weiter zu geben. Uwe Franke, Chef des britischen Öl-Konzern BP (zu dem auch Aral gehört) rechnet mit Strafzahlungen von 300 bis 400 Millionen Euro. Bis zum Jahresende soll der Bio-Kraftstoff flächendeckend an den rund 2.500 Aral-Tankstellen eingeführt werden.