Die Maut wird kommen…….. "Um es ganz klar zu sagen: Die Maut steht im Koalitionsvertrag, und sie wird kommen", war kürzlich von der Bundeskanzlerin Angela Merkel zu hören.

Nicht zu hören war von ihr, in welcher Art und Weise das passieren wird und vor allem wann, denn immer noch gibt es das schon seit einer gefühlten Ewigkeit andauernde Hin und Her. Weiterhin kann man in der Presse lesen, dass Gelder für die Infrastruktur benötigt werden. Auch das ist nichts Neues.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte im Juli ein Konzept präsentiert, das bisher auf viel Widerstand gestossen ist. Denn nicht nur die Autobahnen soll mit einer PKW-Maut belegt werden, sondern nahezu alle Straßen. Eine Entlastung deutscher Autofahrer soll gemäß seinen Plänen über die KFZ-Steuer erfolgen.
Nach jetzigen Meldungen könnte es sein, dass Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) einen eigenen Entwurf plant, der unter anderem eine Finanzierung der notwendigen Ausgaben durch Privatinvestoren beeinhaltet.
Und auch Wirtschaftsminister Peter Gabriel (SPD) soll eigene Pläne in petto haben.
Genau an dieser Stelle drängen sich dem deutschen Autofahrer alte Sprichwörter auf. Sei es nun in der Richtung "Viele Köche verderben den Brei" oder aber "aller guten Dinge sind drei". Was trifft zu?

Wir erinnern uns: Im Wahlkampf war von Angela Merkel noch geäußert worden: "Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben", was jetzt darauf reduziert wird, dass es für Autofahrer in Deutschland keine Mehrbelastung geben soll. Außerdem könnte es sein, dass das künftige Konstrukt "Infrastrukturabgabe"   heißen wird, womit das Wort "Maut" auch vom Tisch wäre.

Übrigens: Wenn sich die ganzen Überlegungen, Prüfungen und Auseinandersetzungen noch lange genug hinziehen, ist der Koalitionsvertrag nicht mehr relevant, er gilt nämlich  "nur" bis zu den nächsten Wahlen im Jahr 2017. Wer weiß, was bis dahin ist………