Die von Verkehrsminister Peter Ramsauer angeregte Reform der Verkehrssünderkartei hat die Zustimmung des Bundestages erhalten, in Kraft treten kann sie aber erst nach Zustimmung des Bundesrates, gerechnet wird damit aber erst mit einem Termin Anfang nächsten Jahres. Am 7. Juni 2013 ist ein erste Tagung angesetzt.

Mit der Reform soll einiges vereinfacht werden, gerechter und durchschaubarer werden, argumentiert der Verkehrsminister, die Opposition sieht das anders. 
So wird es nur noch einen, zwei oder drei Punkte geben für Verkehrsgefährdung, bisher gab es zwischen einem und sieben Punkten.
Künftig wird man beim Errreichen von sechs Punkten an einem Seminar teilnehmen müssen, ab acht Punkten wird der Führerschein entzogen.
Die Geldbußen werden auch angepasst bzw. geändert werden und wird einmalig innerhalb von einer Zweijahresfrist mit einem Seminar Punkte abbauen können.

Die bis dahin gespeicherten Punkte sollen umgerechnet werden, wer aber keine Punkte wegen sicherheitsrelevanter Vergehen hat, könnte Punkte loswerden und hätte Grund zur Freude. Derzeit gibt es 47 Millionen gespeicherte Punkte in Flensburg.

Das bisherige "Verkehrszentralregister"  wird dann übrigens "Fahreignungsregister" heißen.