Schreckliche und traurige Verkehrsmeldungen gibt es genug, hier folgen einige Nachrichten, die einem durchaus ein Lächeln entlocken können.

Leerer Fahrersitz
Auf der B 253 fiel ein Polizeistreife am Wochenende ein Fahrzeug auf, das zuerst eine Mittelinsel anscheinend ein wenig touchiert hatte, dann ins Schlingern kam, um anschließend sämtliche Signale der Polizisten zu ignorieren. Wenig später hielt das Auto am rechten Fahrzeugrand, nachdem es noch mehrmals auf die Gegenfahrbahn gekommen war, und die Polizei konnte nur wenige Sekunden danach die Kontrolle durchführen. Es galt natürlich festzustellen, wodurch sich die merkwürdige Fahrweise des Fahrers erklären läßt. Aber wie macht man das, wenn sich auf dem Fahrersitz niemand befindet? Im Auto saßen drei junge Männer zwischen 18 und 22 Jahren, allerdings keiner von ihnen auf dem Fahrersitz. Einer von ihnen hatte es sich auf dem Beifahrersitz bequem gemacht, die anderen beiden befanden sich auf dem Rücksitz. Alle beteuerten, nicht gefahren zu sein, ein späterer Alkoholtest ergab Werte von über 1,1 Promille. Nun muss nur noch heraus gefunden werden, wer das Auto gelenkt hatte.

Kleinstes Auto der Welt
Die einen nennen ihn "schnuckelig", andere finden ihn so häßlich, dass er schon wieder fast schön ist. Die Rede ist vom kleinsten Auto der Welt, dem Peel P 50, der nach fast 50 Jahren wieder gebaut werden soll. Zwischen 1962 und 1965 gab es eine Auflage von rund 120 Fahrzeugen des Modells P 50, der mit einer Breite von 132 Zentimetern ein Einpersonenauto war, während sein großer Bruder – der Trident – Platz für zwei Personen bot. 
Künftig soll es den Peel in zwei Versionen geben. Einmal als  einzylindrigen Viertakter mit 49 Kubikzentimetern Hubraum und vier PS und zum zweiten als Elektrofahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 16 kmh. Die Zulassung wird europaweit (laut Angaben der Hersteller) als Leichtfahrzeug erfolgen, der Kaufpreis soll bei 14.500,– Euro liegen.

Führerschein bestanden!
Erinnern Sie sich an Samuel Koch? Den jungen Mann, der bei einer Wette in der Show "Wetten, dass…..?" so schwer verunglückte, dass er jetzt – vier Jahre später – sein Leben querschnittsgelähmt in einem Rollstuhl verbringen muss. Der 26jährige kämpft sich Schritt für Schritt mit unglaublicher Willenskraft ins Leben zurück. Nachdem er seine Schauspielausbildung beendet und sogar ein festes Engagement hat, machte er jetzt seinen Führerschein und kann mit einem eigens für ihn umgebauten Fahrzeug unterwegs sein. Das Auto wird von ihm nur mit den Händen und der Schultermuskulatur gesteuert.