Autofahren und Alkohol sollte sich eigentlich schon von selbst gegenseitig nahezu ausschließen, Alkohol bei Hitze ist auch nicht wirklich empfehlenswert. Was passieren kann, wenn alle drei Konstellationen – Alkohol, Hitze und Autofahren – zusammen treffen, sieht man an verschiedenen Autounfällen, die sich an diesem Wochenende ereignet haben:

Im Westerwald setzte sich ein 26jähriger betrunken hinters Steuer. Als er eine Brücke überqueren wollte, verlor er die Gewalt über seinen Wagen, durchbrach eine Leitplanke der Brücke, "flog" wohl 75 Meter weit und stürzte dann 25 Meter in die Tiefe. Das Fahrzeug landete auf dem Dach und der Fahrer kam verletzt ins Krankenhaus.

In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag fuhr eine 26jährige Abensbergerin „Wohl aufgrund ihrer Alkoholisierung“ (so der Polizeibericht) mit ihrem 21jährien Beifahrer in die Donau. Bevor das Auto im Wasser versank, war es 30 Meter weit abgetrieben worden. Ein Anwohner hatte den Unfall beobachtet und konnte beide Personen im Dunkeln vom Grund des Flusses aus dem Fahrzeug retten.

Auch bei einem Unfall auf der B 191 scheint Alkohol im Spiel gewesen zu sein. Ein PKW war aus unbekannten Grund aus einer Fahrzeugkolonne auf die Gegenfahrbahn gefahren und mit einem Reisebus kollidiert. Der Fahrer wurde schwer verletzt, im Bus erlitten mehrere Personen leichte Verletzungen und der Schaden wird derzeit auf rund 280.000,– Euro geschätzt.

Ein 22jähriger streifte in schwäbischen Ellenberg ein entgegen kommendes Auto und beging Fahrerflucht. Die Polizei konnte ihn stellen und ermittelte dass der Autofahrer betrunken war.

In Südthüringen verlor ein Autofahrer die Gewalt über seinen PKW: Er prallte erst gegen eine Mauer, dann gegen einen Baum und musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Er war zu schnell gefahren und auch hier soll Alkohol eine Rolle gespielt haben.

Am Sonnabend gegen 20 Uhr fiel im bayerischen Reisbach einer Polizeistreife eine Frau auf, die auf dem Beifahrersitz ihres PKW schlief. Sie gab an, dass sie sich nur kurz hatte ausruhen wollen, um dann die Heimfahrt anzutreten. Der Alkoholtest ergab dann aber 3,0 Promille und der Fahrzeugschlüssel wurde von den Polizisten einbehalten.

In der Nacht zu Sonntag fiel einer Polizeistreife ein stark beschädigtes Fahrzeug auf, der 67jährige Fahrer hatte einen Promillewert von 2,3. Was genau passiert ist, muss erst noch ermittelt werden, fest steht, dass das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt war. Teile des PKW´s wurden auf einer nahen Landstraße gefunden, hier waren wohl aber keine Unfallspuren zu finden……..

Wahrscheinlich lässt sich solches und schlimmeres Unfallgeschehen noch recht lange aufzählen. Und mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit würden solche Unfälle nicht passieren, wenn alkoholisierte Autofahrer ihren Wagen stehen lassen würden.